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Über mich

Lisa Biribauer

Yogalehrerin & Gründerin von Butterflowyoga

Yoga und ich waren übrigens nicht Liebe auf den

ersten Blick.

Meine erste Yogastunde liegt schon einige Jahre zurück – und ich habe mich damals überhaupt nicht wohlgefühlt.

Also war das Thema Yoga für mich erst einmal erledigt.

Ein paar Jahre später sah mein Leben ziemlich anders aus. Es war eine Zeit mit vielen Veränderungen, einigen Abschieden und ziemlich viel Trubel. Und irgendwo mittendrin habe ich Yoga noch einmal eine Chance

gegeben - Zum Glück.

Denn kurz darauf kam DAS Retreat.

Schon nach meinen ersten beiden Einheiten war ich völlig begeistert, von der Art der Lehrerin wie sie unterrichtet, von der Stimmung und davon, was Yoga plötzlich für mich sein konnte. Ich weiß noch, dass ich ziemlich schnell dieses Gefühl hatte:

Das will ich auch.

Noch während des Retreats haben wir über ihre Yogalehrerausbildung gesprochen – und aus diesem ersten Gedanken wurde schließlich meine 200-Stunden-Vinyasa-Ausbildung.

Wie aus einem Schmetterling Butterflow wurde 

Der Name Butterflow ist ziemlich weit weg von zu Hause entstanden.

Wir waren auf einem Roadtrip durch Kalifornien und saßen eines Abends in einer Bar auf dem Uni-Campus der UCLA in Los Angeles. Umgeben von lauter Studierenden fühlten wir uns dort irgendwie ganz selbstverständlich dazugehörig.

Irgendwann meinte Johannes: „Du liebst doch Schmetterlinge – und die haben für dich sowieso eine besondere Bedeutung.“

Und damit hatte er recht, nicht nur, weil ich Schmetterlinge schön finde, sondern wegen ihrer Verwandlung: von der Raupe in den Kokon und schließlich zum Schmetterling.

Veränderung hatte damals auch in meinem eigenen Leben eine ziemlich große Bedeutung.

Aus Butterfly und dem Flow aus dem Yoga wurde schließlich Butterflow.

Und rückblickend könnte der Name kaum besser passen.

Denn Butterflowyoga hat sich seitdem genauso weiterentwickelt wie ich.

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Wie Schwangerschaft & Rückbildung zu meinem Schwerpunkt wurde

Butterflowyoga hat nicht als Schwangerschaftsyoga begonnen. Meine ersten Stunden waren Vinyasa Einheiten – gleichzeitig hatte ich schon während meiner Ausbildung den Gedanken, irgendwann mit Schwangeren und Mamas arbeiten zu wollen.

Als ich selbst schwanger wurde, bekam dieser Gedanke plötzlich eine ganz andere Bedeutung.

Ich wollte weiterhin Yoga machen, fand aber lange nicht das Angebot, das ich mir selbst gewünscht hätte. Kurse kamen wegen zu weniger Teilnehmerinnen nicht zustande, andere waren nur als fixe Blöcke buchbar – und gerade in einer Schwangerschaft weiß man nun einmal nicht immer Wochen vorher, wie es einem an einem bestimmten Tag gehen wird.

Schließlich habe ich meine Ausbildung für Schwangerschaftsyoga & Rückbildung während meiner eigenen Schwangerschaft absolviert.

Was als zusätzliche Ausbildung begann, wurde mit der Zeit zum Herzstück von Butterflowyoga.

Heute unterrichte ich so, wie ich es mir damals selbst gewünscht hätte.

Du musst nichts können

Du musst nicht beweglich sein, keine Yoga-Begriffe kennen und auch keinen besonders guten Tag haben. Pausen gehören genauso dazu wie Bewegung.

Es darf gelacht werden

Yoga darf ruhig und achtsam sein – aber deshalb muss es bei mir nicht immer ernst sein. Ich möchte, dass du dich wohlfühlst und gerne wiederkommst.

Ein kleines Ritual bleibt immer

Seit meiner allerersten Yogastunde beende ich jede Einheit mit drei gemeinsamen Atemzügen. Ein kleiner Moment zum Ankommen, Nachspüren und gemeinsamen Abschließen.

Dein Alltag darf ein Stück mitkommen

Gerade mit Baby läuft nicht jede Stunde nach Plan. Und das ist völlig okay. Auch wenn dein Baby heute andere Vorstellungen von deiner Yogastunde hatte, sollst du danach trotzdem mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.

Was mir in meinen Stunden wichtig ist

Ich wünsche mir, dass sich eine Stunde bei mir ein bisschen so anfühlt wie Zeit im Kreis guter Freundinnen: Du darfst kommen, wie du gerade bist, dich bewegen, lachen, erzählen oder ruhig sein – und danach hoffentlich ein kleines bisschen leichter wieder nach Hause gehen.

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